How to Pitch Better 2019

Wie die Qualität in der Agenturbranche ohne Pitchhonorare erodiert

Seit 2011 bewertet cherrypicker den Status Quo der Entwicklung von Pitchhonoraren und den Umgang mit Pitches in Deutschland. Aus der dritten Auflage der repräsentativen Untersuchung „How to Pitch better“ geht hervor, dass Pitches den Agenturen mehr Arbeit machen und zudem weniger Geld bringen. 

Der Bewertung zufolge, steigt die Anzahl der Pitches über alle Disziplinen hinweg. Dabei erhöhen komplexere Pitchaufgaben den Aufwand für Agenturen im Pitch – während die im Pitch ausgeschriebenen Etats immer weiter schrumpfen. Dennoch nehmen Agenturen heute mehr Pitchanfragen an als noch vor fünf Jahren, wie cherrypicker im Rahmen der Befragung herausgefunden hat. Und dies oft auch noch ohne ein angemessenes Pitchhonorar. 

Oliver Klein zufolge, „bedrohen diese Trends nicht nur die Wirtschaftlichkeit von Pitches für Agenturen enorm, sondern schaden dem Kunden auch in doppelter Hinsicht selber. Auf der einen Seite bekommen sie mehr Absagen oder schlechtere Leistungen, auf der anderen Seite zahlen sie indirekt den Pitchaufwand ihrer Agenturen mit. Auf lange Sicht gefährden sie damit das Qualitätsniveau der Agenturbranche als Ganzes.“

„Alternative Auswahlverfahren sind einfach noch viel zu wenig bekannt“, fügt Dr. Ralf Nöcker, Geschäftsführer des GWA, dem Ergebnis hinzu „kaum jemand auf Unternehmensseite weiß überhaupt, dass auch ein Workshop, ein Chemistry-Meeting oder ein Probeauftrag zur richtigen Agentur führen kann. Überhaupt fehlt es hier oft an (Erfahrungs-)Know-How. Wir als Verband sind gefordert, das zu ändern.“

„Obwohl leidenschaftlich über Pitchhonorare diskutiert wird, werden sie hierzulande nur langsam salonfähig“,sagt Oliver Klein. „Wir fühlen uns darin bestärkt, als unabhängiger Dienstleister der Branche auch in Zukunft in die Aufklärung an dieser Stelle zu investieren. Dies ist ein weiterer Beitrag von cherrypicker zur Professionalisierung des Agenturmanagements im Marketing und der Unternehmenskommunikation.“

Die aktuelle Untersuchung basiert auf einer Befragung von 477 im deutschsprachigen Raum teilgenommenen Agenturen im Jahr 2018. 
Als Top-of-Mind-Index liefert das Whitepaper konkrete Erkenntnisse aus den Agenturführungsetagen sowie konkrete Empfehlungen für die Entscheider auf der Kundenseite.

„How to Pitch better“ ist eine Initiative von cherrypicker mit Unterstützung des Agenturenverbandes GWA und kann auf unserer Homepage über folgenden Link heruntergeladen werden: Whitpaper

Viel Spaß beim Lesen!

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